Myome
Auf dieser Seite3

Was ist ein Myom?
Ein Myom ist ein gutartiger Tumor in der Wand der Gebärmutter. Etwa jede 5. bis 10. Frau zwischen 35 und 55 Jahren hat Myome. Oft liegen mehrere Myome vor. Sie bestehen aus glatten Muskelfasern, die unter dem Einfluss der weiblichen Hormone (Östrogene) wachsen.
In den Wechseljahren nimmt die Hormonbildung der Eierstöcke allmählich ab. Nach der Menopause (der Zeit nach der letzten Periode der Frau) hören die Myome auf zu wachsen und bilden sich zurück. Dass aus Myomen ein bösartiger Tumor entsteht, ist sehr selten.
Wie erkennt man Myome?
Myome lassen sich bei der gynäkologischen Untersuchung ertasten. Mit Ultraschall können sie zudem besser erkannt und genau vermessen werden.
Bei Unklarheit kann zur Bestätigung eine Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutterhöhle) oder eine Laparoskopie durchgeführt werden. Dabei können die Myome gleich entfernt werden.
Myome können in verschiedenen Bereichen der Gebärmutter entstehen und innerhalb ihrer Wand, in Richtung Gebärmutterhöhle oder in Richtung Bauchraum wachsen.
Behandlung
Kleine Myome, die keine Beschwerden verursachen und eine Empfängnis nicht erschweren, werden von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt alle 6 bis 12 Monate mit gynäkologischer Untersuchung und Ultraschall kontrolliert. Myome, die Schmerzen, Blutungen oder Schwierigkeiten bei der Empfängnis verursachen, werden per Laparoskopie und/oder Hysteroskopie entfernt.
Medizinische Inhalte vom Team der Fertility Clinic